Was passierte in Ihrer Region?

Stadt und Kreis Neuburg

  • 1972 öffnet Schule für behinderte Kinder

    Im November 1971 reifte im Kreisvorstand unter Leitung von Gerhard Nebinger der Plan zur Errichtung einer Schule für geistig behinderte Kinder. Auch der Bezirksverband konnte für das Projekt, das erste im Rahmen der bayerischen Arbeiterwohlfahrt auf diesem Gebiet, gewonnen werden. Unterstützung fanden sie bei Dr. Johannes Kerscher, dem Leiter des staatlichen Gesundheitsamtes, der sich schon lange zuvor vehement für ein derartiges Vorhaben eingesetzt hatte und so sicher einer der "geistigen Väter" einer solchen Schule war.

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  • 1977 Jubiläum gefeiert, Essen auf Rädern gestartet

    Im Oktober 1977 wurde für das Gebiet des Altlandkreises Neuburg der Dienst Essen auf Rädern eingerichtet. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe unterstützte die Einrichtung vor allem durch Hilfeleistung bei der Erstausstattung. 18 Bezieher bildeten den Beginn. Innerhalb von wenigen Jahren konnte der zuständige Leiter Michael Hack das 100000. Menü ausliefern. Das Essen wurde täglich frisch zubereitet und warm angeliefert. Angeboten wurden Normalkost, Zuckerdiät und cholesterinreduzierte Mahlzeiten.

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  • Kinderkrippe zieht 1976 um

    Nach Theo Walter war Gerhart Nebinger von 1967 bis 1977 Kreisvorsitzender in Neuburg. Ihm folgte die langjährige Heimleiterin Xenia Klammer als Vorsitzende. Vier Jahre nach der Gebietsreform und damit der Einstufung der Stadt Neuburg an der Donau als Große Kreisstadt wurde die beiden Kreisverbände Neuburg Stadt und Land formal wieder zusammengeschlossen. Der Kreisverband verblieb auf eigenen Wunsch beim Bezirksverband Schwaben der Arbeiterwohlfahrt. Am 1. April 1976 kam es zur Gründung des Ortsvereins Neuburg an der Donau. Georg Haf wurde zum Vorsitzenden gewählt . Zuvor, am 13. März 1976, gründete sich auch in Oberhausen ein neuer Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt.

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  • Aus dem Heim wird eine Fördereinrichtung

    Im Heim der Arbeiterwohlfahrt in der Joseph-Haydn-Straße 14 hatten bis 1968 schon 18 Hauswirtschaftslehrgänge mit über 840 Schülerinnen stattgefunden. In den Grundlehrgänge für Hauswirtschaft vermittelte die Arbeiterwohlfahrt schulentlassenen Mädchen in Theorie und Praxis neben Kochen, Nähen, Werken und Haushaltsführung auch Kenntnisse in Gesellschafts- und Sozialkunde. Die Kurse bereiteten auf die familiäre Haushaltsführung vor, den Absolventinnen standen aber auch Sozialberufe offen. Lehrgänge dauerten je ein Jahr und endeten mit einer staatlich anerkannten Prüfung.

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  • Kindergarten 1964 eröffnet

    Der Bau eines Kindergartens in der Joseph-Haydn-Straße 15 - einer der ersten in Neuburg - wurde 1963 in Angriff genommen. Die Stadt Neuburg hatte nicht nur kostenlos einen Bauplatz zur Verfügung gestellt, sondern auch noch einen Baukostenzuschuss in Höhe von 10000 DM bewilligt. Am 15. Februar 1964 konnte der Kindergarten eröffnet werden. Er wurde vom Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt betrieben.

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  • 1955 startet die Stadtranderholung

    Im Sommer 1955 begann der Kreisverband mit der Aktion "Stadtranderholung für Kinder". Über 40 Kinder nahmen im ersten Jahr daran Teil. Bis 1963 waren es über 1000, bis 1968 weit über 2000 Kinder, die Erholung und Freizeitbeschäftigung fanden. 1957 begann der Kreisverband, zusätzlich zur Stadtranderholung, Erholungsmaßnahmen für Kinder in Ferienheimen zunächst im Inland, später auch in Südtirol anzubieten. Gleichzeitig bot man Mütter- und Seniorenerholungen an.

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  • Vorsitzender starb 1954 bei Verkehrsunfall

    Bei der Jahreshauptversammlung am 12. Juni 1954 - der ersten ohne den am 8. April 1954 an den Folgen eines Verkehrsunfalls während einer Dienstreise für die Arbeiterwohlfahrt verstorbenen Vorsitzenden Pawellek - konnte der Vorstand vom Erfolg der Arbeit des Kreisverbandes Neuburg-Stadt berichten. Zudem wurde hervorgehoben, dass besonders die Neuburger Gewerbetreibenden die Nähschule und die Hauswirtschaftslehrgänge der Arbeiterwohlfahrt begrüßten, da nach ihrer Meinung auf diese Weise die Gefahr des Streunens der Jugend nach der Schulentlassung vermieden wurde und die Jugendlichen eine Vorbildung bekamen, die ihnen dann im eigentlichen Arbeitsprozess ihr Fortkommen wesentlich erleichterte.

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  • Arbeitsamt unterstützt Nähstube

    Am 29. Juli 1953 eröffnete die Arbeiterwohlfahrt eine Nähstube im Lager für sogenannte "Sowjetzonenflüchtlinge" an der Donauwörther Straße. Die Nähstube wurde in einem langgestreckten Ziegelbau mit zehn vom Arbeitsamt und dem Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt zur Verfügung gestellten Nähmaschinen und mit Unterstützung durch die Bürgermeister-Reuter-Stiftung eingerichtet.

    Ziel war es, knapp 50 Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren eine einjährige Ausbildung im Schneiderhandwerk zu vermitteln. Unter der organisatorischen Leitung von Luise Stoll und der fachlichen Anleitung durch Schneidermeisterin Else Fries besserten die Mädchen Kleidungsstücke aus, die als reparaturbedürftige Sachspenden aus den USA, England, Schweden und den Niederlanden stammten. Die hier hergestellten bzw. ausgebesserten Kleidungsstücke wurden in Zusammenarbeit mit der für das Lager zuständigen Sozialarbeiterin, Frau Schmitt, an die Flüchtlinge verteilt.

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  • Mit der Nähstube fing es an

    Eine der ersten Einrichtungen konnte mit Hilfe des Arbeitsamtes geschaffen werden. Es war eine Nähschule für 50 schulentlassene Mädchen, die am 5. August 1949 in den Räumen der Lassigny-Kaserne ihre Arbeit aufnahm. Nachdem die Nähschule provisorisch in das Gebäude der Volksbank umgezogen war, konnte sie am 1. Oktober 1951 im neugeschaffenen, allerdings erst 1952 offiziell eröffneten Heim der Arbeiterwohlfahrt untergebracht werden. Mit der Nähschule leistete die Arbeiterwohlfahrt einen Betrag, um den in der Nachkriegszeit verbreiteten Mangel an Ausbildungs- und Beschäftigungsstellen für jugendliche Schulabgänger zu mindern.

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  • Wohnheim 1952 eröffnet

    Am 20. Januar 1952 konnte das Mädchenwohnheim des Landes- und Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt in der Joseph-Haydn-Straße 14 in Neuburg im Beisein u. a. von Vertretern der Regierung von Schwaben (Vizepräsident Dr. Monglowsky), der Stadt (Oberbürgermeister Konrad) und des Landkreises (Landrat Gaßner), durch den bayerischen Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt, Hans Weinberger, feierlich eingeweiht werden.

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  • Pawellek erster Vorsitzender

    Am 1. Juni 1947 wurde der Kreisverband Neuburg von Josef Bachmeyer, Hans Dreher, Michael Färber, Karl Friedrich, Willi Garnisch, Josef Kolb, Xaver Meier, Willibald Pawellek, Ludwig Riedelsheimer und Luise Stoll gegründet. Als Vorsitzender wurde Willibald Pawellek, zu seinem Stellvertreter Stadtrat Josef Bachmeyer gewählt.

     
  • Sozialzentrum war die größte Einrichtung der AWO

     Der AWO Bezirksverband Schwaben e.V. war in Neuburg größter Anbieter von sozialen Dienstleistungen. Es wurden ein Sozialzentrum, eine Frühförderstation und ein Kindergarten betrieben.

    Das Sozialzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Neuburg war die größte Einrichtung im Bezirksverband Schwaben. Die Arbeitsschwerpunkte lagen auf den Sektoren der Behindertenhilfe und der ambulanten Altenpflege. Die Einrichtungen wurden innovativ weiterentwickelt. Anfang der 1980er Jahre bestanden die Einrichtungen:

    Frühförderstation Neuburg mit Außenstelle Schrobenhausen (seit 1979)
    Private Schule mit schulvorbereitender Einrichtung für geistig- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche (seit 1972)
    Heilpädagogische Tagesstätte (seit April 1981)
    Heilpädagogisches Heim (seit April 1982)
    Mobiler Hilfsdienst (seit 1979)
    Essen auf Rädern (seit 1978)
    Kindergarten (seit 1964)

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